Dr. Moshe Feldenkrais

Moshé Feldenkrais, geboren in Russland, ausgewandert nach Israel, an der Pariser Sorbonne studiert, dort einen Doktortitel in angewandter Physik erworben, als erster Europäer im Besitz des schwarzen Gürtels im Judo, Mitarbeiter von Madam Curie ... schreibt ohne hin spannende Lebensgeschichte.

 

Aber was sein Leben verändern sollte war ein verletztes Knie, welches laut einhelliger Meinung aller konsultierten Ärzte ihm niemals wieder ein normales Gehen erlauben würde. Versteifen oder sogar das Bein abzunehmen war zu dieser Zeit die gängige Lösung. Aus dieser Tatsache heraus entsprang die Idee der Feldenkrais-Methode.

Sein Wissen über die Physik und sein Wille, der ihn zum Handeln statt zur Akzeptans zwang, liesen ihn immer tiefer in die Zusammenhänge von Muskulatur, Nervensystem und der Psychologie des Menschen forschen. Jahrzehnte lang beobachtete er seine Bewegungen, seine Bewegungsmuster um kleinste Ursachen zu erkennen, die optimale Organisation des Körpers zu begreifen und um so mit wenig Kraft große Wirkung zu erreichen. Dabei widmete er sich intensive der Kindesentwicklung. Besonders die ersten drei Jahren des Kindes beeinflussten einen großen Teil seiner Methode, da diese Phase des Kindes eine besondere Ursprünglichkeit der Bewegung widerspiegelt.

 

So entstand nicht nur die Methode, die heute seinen Namen trägt, er konnte aller damaligen Erkenntnisse zum Trotz sein Knie wieder gleichmässig belasten und wieder gehen!